S A T Z U N G
Kameradschaft Bad Reichenhall im Kameradenkreis der Gebirgstruppe e.V.

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§1
Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
 

1.1 Der Verein führt den Namen: Kameradschaft Bad Reichenhall
im Kameradenkreis der Gebirgstruppe e.V..
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in 83435 Bad Reichenhall und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Traunstein unter VR 200153 eingetragen.
1.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
1.4 Der Verein wird nachfolgend als Kameradschaft bezeichnet.
   
 

§ 2
Rechtsstellung
 

2.1 Die Kameradschaft ist eine regionale Untergliederung des Kameradenkreises
der Gebirgstruppe e.V. mit eigener Rechtsstellung.
2.2 Die Kameradschaft erkennt die Satzung und Ordnungen des Hauptvereins an.
2.3 Der Hauptverein hat seinen Sitz in München und ist in das Vereinsregister
des Amtsgerichts München unter Nr. VR 5180 eingetragen.
   
 

§ 3
Zweck und Aufgaben
 

3.1 Die Kameradschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der  Abgabenordnung.
3.2 Ziele und Aufgaben der Kameradschaft sind insbesondere:
-Betreuung von ehemaligen und aktiven Soldaten  sowie Reservisten der Gebirgstruppe,
-Instandhaltung und Pflege von Gedenkstätten der Gebirgstruppe,
-Förderung und Unterstützung der Kriegsgräberfürsorge,
-Völkerverständigung als Grundlage für die Erhaltung von Frieden und Freiheit und zur Förderung der Menschenrechte,
-Förderung der Volksbildung durch Wahrung und Überlieferung der Geschichte und Tradition der Gebirgstruppe,
-Förderung des Schutzes der Bergwelt.
   
 

§ 4
Verwirklichung der Satzungszwecke
 

4.1 Der Satzungszweck wird durch nachfolgend beschriebene Tätigkeiten und Aktivitäten verwirklicht:
4.2

Betreuungsmaßnahmen
-
Durchführung von Veranstaltungen z.B. Gedenken am KRETA- Denkmal in Bad Reichenhall, - sowie Teilnahme an örtlichen, überörtlichen und internationalen Gedenkfeiern,
-
 Informationsweitergabe über die Gebirgstruppe,
-
 Durchführung von und Teilnahme an Veranstaltungen des Kameradenkreises wie das Bundesschiessen und der Langlaufwettbewerb um den Edelweißpokal,
- Organisation von Berg- und Sportveranstaltungen.
 

4.3

Gedenkstätten
-
  Pflege und Erhalt des Kreta- Gedenksteins in Bad Reichenhall,
-
Pflege und Erhalt des Traditionsraumes des ehemaligen Gebirgsartilleriebataillons 235 sowie des ehemaligen Gebirgsartillerieregiments 79 in der Kaserne Bad Reichenhall,

Gedenkfeiern werden durchgeführt, um das Andenken an die Gefallenen, die Vermissten und die Toten der Gebirgstruppe in Ehren zu halten.
 

4.4 Kriegsgräberfürsorge
- Mitgliedschaft bei der Kriegsgräberfürsorge,
- Unterstützung von Sammlungen.
 
4.5

Völkerverständigung
-Unterstützung der „Internationalen Föderation der Gebirgssoldaten“ (IFMS),
-Pflege der Kameradschaft mit aktiven und ehemaligen Soldaten über Grenzen hinweg.
 

4.6 Förderung der Volksbildung
Durchführung von Vorträgen sowie Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen der Gebirgstruppe
 
4.7

Schutz der Bergwelt
Durchführung von gemeinsamen Bergtouren und Wanderungen, dabei Vermittlung von Kenntnissen zum Schutz der Bergwelt.
 

   
 

§ 5
Selbstlosigkeit
 

5.1 Die Kameradschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
5.2 Mittel der Kameradschaft dürfen nur für die Erreichung der satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der  Kameradschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Kameradschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Tätigkeiten für die Kameradschaft sind ehrenamtlich.
   
 

§ 6
Erwerb der Mitgliedschaft
 

6.1 Mitglied in der Kameradschaft kann jede volljährige natürliche Person werden.
6.2 Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsausschuss.
6.3 Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vereinsausschuss ist unanfechtbar
   
 

§ 7
Beendigung der Mitgliedschaft
 

7.1 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Streichung der Mitgliedschaft.
7.2 Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.
7.3 Ein Mitglied kann aus der Kameradschaft ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen der Kameradschaft verstößt.
7.4

Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Vor dem Antrag des Vorstandes an die Mitgliederversammlung ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Beschluss des Ausschlusses ist dem Betroffenen durch den Vorstand schriftlich bekannt zu geben.

7.5

Eine Streichung der Mitgliedschaft ist zulässig, wenn das Mitglied trotz zweimaliger
schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung des Beitrages in Rückstand ist. Die Streichung kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf die Streichung zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind, beziehungsweise das Mitglied postalisch nicht mehr erreichbar ist.

7.6

Ein ausscheidendes Mitglied hat keinen Anspruch auf Vermögensteile oder Mittel der Kameradschaft.

   
 

§ 8
Mitgliedsbeitrag
 

8.1

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt.

8.2

Ehrenmitglieder und Wehrpflichtige sind beitragsfrei.

8.3

Der Vorstand wird ermächtigt, bei Härtefällen Ermäßigungen zu gewähren.

   
 

§ 9
Vereinsorgane
 

9.1

Organe der Kameradschaft sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Vereinsausschuss
- der Vorstand.

 

   
 

§ 10
Mitgliederversammlung
 

10.1

Oberstes Organ der Kameradschaft ist die Mitgliederversammlung.

10.2

Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich im ersten  Jahresquartal statt. Zu dieser Versammlung sind alle Mitglieder 14 Kalendertage vorher schriftlich einzuladen. Die Ladungsfrist beginnt am Tag, der dem Absendtag folgt.

10.3

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von 14 Kalendertagen einzuberufen.
- wenn der Vorstand oder der Vereinsausschuss dies beschließen,
- oder wenn dies 10 % der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich verlangen. Die Einladung erfolgt wie bei ordentlicher Mitgliederversammlung.

10.4

Die Mitgliederversammlungen sind durch den Vorstand einzuberufen.

10.5

Die Tagesordnung für die ordentliche Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten:
- Bericht des Vorstandes,
- Bericht des Kassenwartes,
- Bericht der Kassenprüfer,
- Entlastung des Vorstandes und der übrigen Ausschussmitglieder,
- Wahlen, wenn anstehend,
- Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

10.6

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

10.7

Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen  Stimmen.

10.8

Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

10.9

Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt. Eine schriftliche Abstimmung hat jedoch zu erfolgen, wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies beantragt.

10.10

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu erstellen, die Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

   
 

§ 11
Vereinsausschuss
 

11.1 Dem Vereinsausschuss gehören an:
- der 1. Vorsitzende,
- der 2. Vorsitzende,
- der Kassenwart,
- der stellvertretende Kassenwart,
- der Schriftführer,
- der stellvertretende Schriftführer,
- sechs Beisitzer
 
11.2

Der Vereinsausschuss leitet die Kameradschaft. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch und beschließt über alle Angelegenheiten, welche nicht durch die Mitgliederversammlung geregelt werden. Im Rahmen der Satzung, der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vereinsausschusses sind einzelne  Ausschussmitglieder für die laufende Vereinsarbeit wie folgt zuständig:

- 1. Vorsitzender
Er vertritt die Kameradschaft nach Außen und ist für Entscheidungen zuständig, die auf  Grund von Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen.
Für solche Entscheidungen ist die Zustimmung des Vereinsausschusses nicht erforderlich. Der Vereinsausschuss ist über solche Entscheidungen jedoch zu unterrichten. Der 1. Vorsitzende führt außerdem den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vereinsausschuss.

- 2. Vorsitzender
Vertritt den 1. Vorsitzenden bei dessen Verhinderung. Dies gilt jedoch nur im Innenverhältnis.

- Kassenwarte: Erledigen die Kassengeschäfte und Buchführung.

- Schriftführer: Fertigen die erforderlichen Protokolle an und erledigen die schriftlichen Arbeiten.

- Beisitzer: Sind beratend tätig und werden bei besonderen Belangen eingesetzt.

11.3

Ehrenvorsitzende sind berechtigt, mit Sitz und Stimme an den Sitzungen des Vereinsausschusses  teilzunehmen.

11.4

Sitzungen des Vereinsausschusses finden auf Einladung des Vorstandes statt. Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn sechs Ausschussmitglieder anwesend sind.

11.5

Der Vereinsauschuss wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.

   
 

§ 12
Vorstand
 

12.1 Der Vorstand besteht aus dem
1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden
Die Kameradschaft wird gerichtlich und außergerichtlich durch die Vorsitzenden vertreten.
Jeder ist alleine vertretungsberechtigt.
Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende zur Ausübung der Befugnisse des Vorstandes jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden befugt.
12.2

Die Vorsitzenden werden durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur satzungsgemäßen Bestellung der nächsten Vorsitzenden im Amt.

   
 

§ 13
Protokolle
 

13.1

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist. Von den Sitzungen des Vereinsausschusses sind Ergebnisprotokolle zu fertigen.

   
 

§ 14
Kassenprüfer
 

14.1 Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer. Sie dürfen nicht Mitglieder des Vereinsausschusses sein.
14.2

Den Kassenprüfern obliegt die Überprüfung der Rechnungsbelege und deren Vereinbarkeit  mit der Satzung und Beschlüssen der Mitgliederversammlung. Über das Ergebnis berichten sie in der Mitgliederversammlung.

14.3

Das Prüfungsergebnis entscheidet über die Entlastung des Vorstandes und des Vereinsausschusses.

   
 

§ 15
Auflösung
 

15.1 Die Auflösung der Kameradschaft Bad Reichenhall kann nur mit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Sofern die Versammlung nichts anderes beschließt, sind die 2 Vorsitzenden gemeinsam  vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die Tagungsordnung dieser Versammlung darf  nur den Punkt „Auflösung der Kameradschaft Bad Reichenhall“ enthalten. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen  an den Kameradenkreis der Gebirgstruppe e.V. München zur ausschließlichen und unmittelbaren Verwendung  für den Erhalt von Ehrenmalen der Gebirgstruppe
15.2

Die vorstehende Vorschrift gilt auch für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

   
 

§ 16
Inkrafttreten
 

16.1 Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom  05.10.2006  beschlossen.
 
 
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